Allen ein frohes neues Jahr! Усім з новым годам!

Mal wieder ist es der letzte Abend des Jahres und ich freue mich diebisch über die halbe Stunde, die ich in Ruhe über das vergangene Jahr nachdenken kann.

Es war ein spannendes Jahr, dass mir Einblicke in gleich zwei interessante Branchen verschafft hat: Zum einen die kurze Zeit, in der ich gelernt habe, wie eine Transfergesellschaft funktioniert und organisiert wird. Dieses Wissen und die Einblicke in eine Branche, die man sonst nur aus den Nachrichten kennt, war sehr sehr wertvoll für mich und ich möchte mich bei meinen Kollegen von Bob Transfer bedanken, dass ich diese kurze und intensive Zeit bei ihnen verbringen durfte.

Themensalat unterm Pelzmantel
Themensalat unterm Pelzmantel

Die zweite Branche war die Regionalplanung und Strukturentwicklung, ein Thema, das mich schon immer brennend interessiert hat und welches ich hoffe, nach der Babypause weiter verfolgen zu können. Spannende Monate mit unglaublich netten Kollegen habe ich bei der Firma agiplan verbracht, und ich freue mich sehr, auch in diesen Bereich hineingeschaut zu haben.

In diesem Zusammenhang habe ich auch eine weitere Erfahrung gemacht, die niemals in meinem Lebenslauf erscheinen wird, die aber umso prägender für mich war: Die, den Alltag als „working mum“ zu bestreiten. Was es heißt zu zittern, wenn das Kind schon wieder einen Virus aus dem Kindergarten anschleppt, schon wieder aus einer Besprechung gehen zu müssen, weil der Kindergarten schließt und permanent unter Zeitdruck zu stehen.

Den Spruch: „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind groß zu ziehen“ kann gut und gerne als mein Motto 2014 gelten. Ich möchte mich von ganzem Herzen bedanken für all die Menschen, mit denen ich verwandt bin oder auch nicht und die eingesprungen sind, um unseren Zwerg zu hüten, bespaßen, hin- und herzufahren und zu pflegen, wenn er mal wieder krank war. Ihr seid die Besten!

Olivié darf niemals fehlen!
Olivié darf niemals fehlen!

Natürlich war das Jahr 2014 politisch überschattet von den Geschehnissen in der Ukraine, die mir den Glauben an das geltende Völkerrecht genommen hat, und die Minsk zum ersten Mal seit Jahren in einem anderen Kontext als der Wirtschaftskrise oder dem diktatorischen Regime (nagut, oder Eishockey) ins Gespräch gebracht hat. Hoffen wir, dass das nächste Jahr der Ukraine Frieden und Stabilität bringt.

Für das neue Jahr wünschen wir uns natürlich vor allem eins: Dass die kleine Dame, die sich vor jetzt fast acht Monaten auf die laaaange Reise zu uns gemacht hat, gesund und munter bei uns ankommt. Alles andere erscheint im Moment unwichtig und viel weiter als zu jenem magischen Datum in ein paar Wochen kann ich gerade gar nicht denken.

Das kommende Jahr soll uns aber einen langen Aufenthalt in Belarus bringen, worauf wir uns alle schon sehr freuen. Und damit wird es sicher auch wieder einige spannende Geschichten aus dem Land der wundersamen Erlennisse zu berichten geben.

Ich wünsche euch einen fröhlichen Abend, einen leckeren Hering unterm Pelzmantel und ein gesundes und glückliches Jahr 2015!

 

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