Heimspiel

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Das war eine aufregende Woche für „Liebesgrüße aus Minsk“ und für mich!

Am Sonntag fand das erste Heimspiel statt, meine erste Lesung in Essen, im heimischen Buchladen „Das Buch in Borbeck“. Der Besitzer war zunächst etwas skeptisch gewesen, ob eine Lesung in unserem kleinen Stadtteil auf Interesse stoßen würde.

Die Besuchszahlen und das Feedback haben am Ende alle Erwartungen übertrofffen:

Die aufgestellten Stühle reichten schnell nicht mehr aus, am Ende saßen die Zuhörer sogar auf den Bücherregalen (mit Erlaubnis des Inhabers, versteht sich). Sogar eine Blaskapelle, die sich kurzzeitig direkt vor dem Schaufenster plazierte, und die Tatsache, dass in unserem beschaulichen Stadtteil justamente zehn Minuten vor der Lesung ein Bus explodierte (!) taten der Aufmerksamkeit des Publikums keinen Abbruch.

Normaler Weise bin ich nie aufgeregt, wenn es um „Liebesgrüße aus Minsk“ geht- egal ob Lesung oder Interview. Aber dieses Mal hatte ich ganz schönes Lampenfieber, weil ich wusste, dass viele Bekannte und Verwandte im Publikum sitzen. Das ist noch einmal eine ganz neue Herausforderung, zumal das Ende das Buches so den meisten bekannt war: Sie kriegen sich und bekommen zwei Kinder…

Das Feedback hinterher war durchweg positiv, der einzige Verbesserungsvorschlag war, doch zur Erfrischung Wodka zu reichen. Ist notiert und wird umgesetzt!

Artikel Borbeck Kurier

Am Montag habe ich dann eine Location für eine weitere Lesung angeschaut: Eine historische Gärtnerei hier in Essen. Ich freue mich sehr darauf und sage Bescheid, wann sie genau stattfinden soll.

Am selben Tag habe ich den Termin für die Lesung im Restaurant Church festgemacht: Sie findet am 8.11. um 19 Uhr statt. Besonderes Schmankerl hier: Es wird eine exzellente Verköstigung geben.

Der Dienstag brachte dann einen Ausflug nach Köln, wo ich für die Redezeit beim WDR5 ein interessantes Gespräch mit Elif Senel über Babuschkas, bilinguale Erziehung und die Gefahren von Zugluft. Hier könnt ihr das gesamte Interview noch einmal anhören.

http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/nadine-lashuk-100.html

Der Redakteurin hat es so gut gefallen, dass sie direkt einen kleinen Teaser für Facebook hat drehen lassen und meinte, eigentlich sollte die Geschichte mal ins Fernsehen. Das finde ich auch. Ihr lieben TV-Redakteure, meldet euch gerne bei mir!

Zuletzt kam noch die schöne Nachricht, dass ich  am 25.Juni um 18:00 Uhr bei der Extraschicht lesen werde-imTheater an der Nieburg, zusammen mit vielen anderen tollen Autoren aus dem Ruhrgebiet, die zum Literaturstudio des Unperfekthauses in Essen gehören. Wer nicht aus dem Ruhrgebiet kommt, mag diese Veranstaltung vielleicht nicht kennen: An Orten der Industriekultur finden an diesem Abend Kulturveranstaltungen statt. Ein Klavierkonzert in einem alten Schiffshebewerk, Theaterimprovisationen in den alen Krupphallen, Tanz in einer still gelegten Zeche. Den ganzen Abend kann man mit einem Ticket die Sonderbusse nutzen, und von einem Ort zum anderen fahren.

Es liegen also spannende Zeiten vor uns und ich freue mich sehr auf die kommenden Lesungen!

 

 

 

 

 

5 Comments

  1. Liebe Nadine, das ist ja ein voller Erfolg, gratuliere! Vielleicht kommst du ja eines Tages auch mal in Süddeutschland vorbei.

    1. Lieber Uli, immer gerne! Geplant ist zunächst der 6.10. in Kolbermoor. Ist das bei dir in der Nähe? Wenn du einen guten Buchladen oder einen Verein oder sonst einen Rahmen kennst, in dem ich lesen kann- sehr gerne!

      1. Liebe Nadine,
        ja, Kolbermoor ist gleich bei mir um die Ecke, ca. 25 km. Ich schaue, ob du auch in meinem Wohnort Grafing lesen könntest – da gibt es eine tolle Stadtbücherei, wo man das sicher machen kann: https://www.grafing.de/index.php?id=0,100035
        Und Grafing hat eine kleine russische Community (incl. Belarussen) und seit kurzem auch ein russisches Geschäft…
        Schönen Tag noch!

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